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Freitag, 19. Dezember 2014

Christmas Greetings ...

das 19. Türchen lässt uns nochmal in das Land schauen, das uns die „Weihnachtsgurke" aufgedrängt hat, in die USA.

Von Kopf bis Fuß auf Deko eingestellt

Weihnachten ist in den Vereinigten Staaten ein lebensfrohes, lautes und buntes Fest, das in nahezu jeder Familie und in allen 50 Bundesstaaten gefeiert wird.
Amerikaner lieben bunte Dekorationen. Hier gilt das Motto je mehr Lichter umso besser, und sie dürfen gern bunt und grell sein. Lange Lichterketten schmücken Häuser, Zäune und Bäume. Ebenfalls beliebt sind riesige leuchtende Figuren von „Santa" mit seinen Rentieren, die in den Vorgärten aufgestellt werden und auch schon mal auf dem Dach schweben. Natürlich schreibt jeder Amerikaner „Christmas Greeting", üppig verzierte Weihnachtskarten.

Santa Claus bringt die Geschenke

Traditionell wird Heiligabend eher beschaulich und ruhig verbracht, denn erst der 25. Dezember ist der Tag der Bescherung.
Santa Claus, eine Mischung aus Nikolaus und Christkind, bringt in der Nacht die Geschenke. Größere Päckchen liegen unter dem Weihnachtsbaum, die kleineren Geschenke werden in die Socken gepackt, die die Kinder am besten am offenen Kamin aufgehängt haben. Für die Rentiere, die den Schlitten durch die Luft ziehen, stehen in den Familien Kekse und Milch bereit, damit die Tiere sich stärken können.

Ein traditionelles Festmahl

In den USA wird zu Weihnachten geschlemmt wird. Truthahn oder gebackener Schinken gehören zum typischen Weihnachtsmenü, dazu viel viel Süßes. Ähnlich wie in Deutschland wird auch in den USA gerne gebacken. Die Amerikaner schwärmen für ihre „Christmas Cookies" und essen von ihnen alljährlich im Durchschnitt fast 20 stück.

Weihnachten und Coca Cola

Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält: Coca Cola hat Santa Claus nicht erfunden. Die Werbekampagne aus den 1950er Jahren hat aber maßgeblich dazu beitragen, wie wir uns den Weihnachtsmann vorstellen. Früher war der Weihnachtsmann eher schlicht in eine braune Kutte gekleidet und sah aus wie ein Mönch. Erst durch die Werbung sind das rot-weißes Gewand und die Mütze zum eindeutigen Erkennungszeichen geworden.

Übrigens ist der Christbaum eine deutsche Erfindung und gelangte erst durch deutsche Einwanderer nach Amerika.

Wishing you a very Happy Christmas

Ihr KOCH Immobilien Team

Kennen Sie eigentlich den typischen Weihnachtsbrauch der Deutschen, die Weihnachtsgurke am Tannenbaum? Nein? Dann klären wir gern über den bizarren Brauch auf.

„Christmas Pickle“

Den kuriosen Mythos verdanken wir den USA. Die Amerikaner erzählen sich nämlich, dass in Deutschland eine Glasgurke an den Christbaum gehängt wird. Die Kinder müssen sie vor der Bescherung suchen, dürfen dabei aber die Äste und Nadeln nicht berühren. Wer die Gurke entdeckt, darf das erste Geschenk aufmachen und bekommt oft sogar ein Extra-Päckchen.  

So bekannt die "Christmas Pickle" in den USA auch ist - kaum ein Deutscher kennt diesen Brauch. Also haben wir geschaut, wieso ausgerechnet eine krumme Gurke im Baum hängen soll.

Preiswert und nahrhaft

Es gibt verschiedene Geschichten um die Weihnachtsgurke. Zum einen erzählt man sich, dass die Tradition um 1900 entstanden sein soll, als es viele arme Familien gab, die den Kindern keine Geschenke kaufen konnten. Also wurde eine Gurke im Baum versteckt, und wer das grüne Gemüse gefunden hat, durfte es aufessen und bekam das Geschenk.

Belebende Wirkung und viel Glück

Verbreiteter ist die Geschichte vom  Soldaten John Lower. Angeblich geriet der bayrische Söldner im amerikanischen Bürgerkrieg in Gefangenschaft, erkrankte und bat kurz vor seinem Tod um eine saure Gurke. Wie durch ein Wunder ging es ihm zusehends besser, nachdem er die vermeintliche Henkersmahlzeit verspeist hatte. Der Legende zufolge kam John ein paar Jahre später frei und hängte zur Erinnerung jedes Jahr eine Essiggurke an den Weihnachtsbaum.

Die Deutschen lieben Gurken

Gurken gehören in Deutschland zu den beliebtesten Gemüsen, fast 6 Kilogramm verzehrt jeder Bundesbürger pro Jahr. Wen wundert‘s, dass auch die Weihnachtsgurken hierzulande heimisch werden, zumal der Glasschmuck größtenteils in Deutschland hergestellt wird. Mittlerweile gibt Weihnachtsgurken in vielen Größen, in matt und glänzend, mit Schnee oder Glitzer drauf.

Obwohl es ein wenig kurios scheint, zwischen Kugeln und Strohsternen eine grüne Glasgurke zu verstecken, haben viele Familien den Vorteil entdeckt: Die alljährliche Frage, wer zuerst die Geschenke öffnen darf, beantwortet sich von selbst.

Kurios und skurril

Weihnachtsbräuche gibt es viele. Einige sind in der ganzen Welt verbreitet, andere sind regional geprägt und wieder andere haben sich innerhalb eines Ortes entwickelt. Schaut man sich ein wenig auf unserer Erde um, entdeckt man Traditionen, die mindestens so eigenartig sind wie die Weihnachtsgurke:

http://pagewizz.com/weihnachts-braeuche-aus-aller-welt-lustige-und-kuriose/

Vielleicht gefallen Ihnen die Weihnachtsbräuche so gut, dass Sie sie zu Ihrer Tradition machen? Wir wünschen Happy Christmas.